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Erstellt: BM & BM


                                                                                                                                   

Frankreich
((Literatur)

1. Die Anfänge: 11 bis 15. Jahrhundert

Am Beginn der französischen Literatur stehen einerseits religiöse Werke ("Alexiuslied"), andererseits die Heldenepen (Chansons de geste), die sich bereits im 11. Jh. herausbildeten und unter anderen auch das deutsche Heldenepos stark beeinflussten (Rolandslied, Kreuzzugszyklus). Im 12. Jh. entstanden bei Hofe die ersten Versromane (Alexanderroman, Erec, Yvain). Als wichtigster Vertreter des höfischen Romans gilt Chrétien de Troyes. In Südfrankreich entstand die Troubadour-Dichtung, die, gleich dem Minnesang, die Lobpreisung der Liebe zum Thema hat. Im 13. Jh. blühte die Form der Allegorie in den so genannten Rosenromanen. Gleichzeitig entstand die bürgerlich geprägte Literatur in Form von Balladen, Tanzliedern (Virelai, Rondel), Satiren, Dramen und Passionsspielen. Im 15. Jh. wirkte der unkonventionelle und überaus bekannte Lyriker F. Villon.